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Hexenforum - Seelenraunen Foren-Übersicht -> Gremorien Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do 09 Sep, 2010 09:46
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April Energetische Veränderungen im Jahreskreis
Die alten Namen des Aprils lauten Knospenmonat und Keimmonat. Auch Launing wurde er aufgrund seiner Launenhaftigkeit genannt. Die Bezeichnung Ostarmanoth ist ein Hinweis darauf, dass in der Regel in diesem Monat das christliche Osterfest stattfindet. Der heutige Name stammt vom lateinischen Wort "aperire". Dies bedeutet soviel wie "öffnen" und so ist die uns geläufige Bezeichnung nicht nur ein Wort, sondern ebenfalls ein Versinnbildlichung der Haupteigenschaften des Monats April.
So öffnet der Knospenmonat nicht nur die Blühte der Osterglocken und Tulpen, sondern auch unsere Herzen. Die Bäume hüllen sich in ein sanftes Grün und die Farbenpracht Frühlingsblumen sagt uns: "Ja! Das Leben hat wieder Einzug gehalten!";. Doch so einfach ist das Leben im April noch nicht. Denn dieser macht bekanntlich was er will und so fordern Nachtfrost und mitunter starke Temperaturschwankungen ihren Tribut. Doch diese wechselnden Bedingungen sind wichtig für das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzenwelt. Durch den Kampf gegen raue Winde und Kälte werden die Widerstandskräfte gestärkt.
Der April fordert uns auf, dass auch wir uns öffnen. Und dies trotz Verletzungen und Enttäuschungen, die uns in unserem Leben zugefügt wurden. Es ist für uns Menschen enorm wichtig offen gegenüber Neuem und auch gegenüber sich selbst zu sein. Menschen, die sich in ihr eigenes Schneckhäuschen verkriechen fühlen sich vielleicht sicher, da sie ja unberührbar sind und gleichzeitig sterben sie. Wenn wir uns nicht öffnen verkümmern wir, tanzen nicht den Spiraltanz, werden nicht von Lebensenergie durchströmt und nehmen uns die Möglichkeit zu wachsen und uns selbst zu entfalten.
Widrigkeiten gehören zum Leben dazu und sind fest mit ihm verwoben. Jede Kraft erzeugt zugleich eine Gegenkraft. Und das ist auch gut so, denn nur an Hürden können wir auch wachsen. Die Probleme und Sorgen, die Ängste und Hindernisse, die uns in unserem Leben begegnen stärken uns und haben ihren Sinn. Sie geben uns die Kraft unsere wirkliche Größe zu entfalten. In schwierigen Situationen wächst der Mensch über sich hinaus, vollführt Dinge, von denen er niemals dachte, dass er sie tun könnte. In uns Menschen verbirgt sich eine ungeheure Kraft, eine Kraft von unvorstellbarem Ausmaße und genau die Widrigkeiten des Lebens zeigen uns diese Energie, lassen sie uns bewusst werden. Wer Probleme meistern geht immer gestärkt aus ihnen hinaus wer niemals gefordert wurde, wird auch niemals seine ganze Größe erreichen. Darum ist es wichtig, dass wir lernen Hürden auch als eine Chance zu betrachten und sie zu würdigen.
So dürfen wir bei der Verwirklichung unserer im März begonnenen Ziele und Projekte nicht aufgeben, wenn sich die ersten Hürden aufbauen. Es ist vollkommen normal, dass mal etwas nicht funktioniert oder so geschieht, wie man es gerne hätte. Rückschläge gehören dazu und müssen hingenommen werden. Vielleicht offenbaren sich dir auch durch die Widrigkeiten vollkommen neue Aspekte, die es wert sind berücksichtigt zu werden. Gebe nicht auf und gehe deinen Weg weiter. Es lohnt sich.
Der Knospenmonat lässt uns beim wichtigen Prozess des Öffnens nicht alleine und die Natur zeigt uns Wege. Im mitunter rauen April vergehen einige junge Pflänzchen auf ihrem Weg zur großen Pflanze die Mehrheit übersteht jedoch diesen Prozess, trotz Kälte und tödlichem Frost. So gedeihen zunächst frostresistente Pflanzen. Durch diese merken die nicht in diesem Maße resistenten Pflanzen, dass es Zeit wird sich an die Erdoberflüche zu trauen. Doch sie sind vorsichtig. Langsam tasten sich ihre Fühler hinaus. Genau nehmen sie ihre Umwelt wahr und spüren, was sie fördert und was ihnen schadet. So stellen sie bei Frost ihr Wachstum ein und gedeihen bei Kälte nur sehr langsam. Erst wenn Sonne und Wärme ein sicherer Weggefährte zu sein scheint starten sie zum Sprint und schießen mit aller Kraft hervor. Was lehrt uns das? Es ist wichtig sich zu öffnen, man muss aber sehr langsam und vorsichtig vorgehen. Horche in dich hinein, spüre mit allen Sinnen, nimm die äußeren Umstände wahr. Passe dein Tempo den Gegebenheiten an und lasse dich trotzdem nicht von deinem Ziel abbringen. Schütze dich auf diese Weise, kenne deine Grenzen und beachte sie auf. Niemand hetzt dich - also lass dir Zeit und nimm Hilfe an.
Februar Energetische Veränderungen im Jahreskreis
Die alten Namen des Februars lauten Hornung, Narrenmond, Schmelzmond und Taumond. Die Bezeichnung Hornung leitet sich vom dem Sachverhalt ab, dass die Hirsche zu dieser Zeit ihr Geweih abwerfen und sich das Vieh hörnt. Der heutige Name des Taumonds leitet sich vom lateinischen Wort "februare" ab, was soviel wie "reinigen" bedeutet. So ist die uns geläufige Bezeichnung nicht nur ein Wort - sondern ein Versinnbildlichung der Haupteigenschaften des Monats.
Der Februar steht unter anderem für das Thema Umschwung. Auch wenn Schnee und Kälte in diesem Monat noch Präsent sind spürt man das nahende Erwachen. Die Sonne lacht uns länger an, die ersten Vögel kehren zum Ende des Schmelzmondes zurück und die Säfte in den Bäumen beginnen zu steigen. Die Zeit der Ruhe neigt sich ihrem Ende und so dringt das Leben gestärkt aus den Tiefen unserer Mutter Erde empor, um von neuem den Tanz des Seins zu tanzen.
Durch die im Januar vorangegangene Erneuerung im Inneren, strebt die Natur im Februar nun eine äußere Veränderung an. So beschäftigt sich der Schmelzmond ebenfalls sehr intensiv mit dem Thema Reinigung. Die ersten Frühlingsstürme fegen über das Land. Der Elementargewalt Luft hält nur stand, wer gesund und kräftig ist. Schwache und abgestorbene Äste werden mit den Winden fortgerissen. Frühlingsputz! Die Natur befreit sich von ihren Altlasten, um neuem Leben Raum zu schenken und ihm ein gesundes Fundament als sichere Basis zu bieten. Auch für uns Menschen ist es wichtig sich regelmäßig zu reinigen. Der Februar fordert uns auf mit ihm gemeinsam eine Grundreinigung zu zelebrieren. Es ist ratsam sich gemeinsam mit ihm von allem Überflüssigen zu verabschieden. Wir Menschen neigen dazu Ballast in den unterschiedlichsten Formen anzuhäufen. Dinge, die wir eigentlich nicht benötigen, die unbenutzt in Schränken liegen, funktionsunfähig sind. Erinnerungen, die uns belasten und mit denen wir nicht abschließen können. Gewohnheiten, die eher maroden Macken ähneln oder gesundheitsschädlich sind. Diese be-last-ende Last schleppen wir Tag ein Tag aus mit uns unbewusst herum. Sie raubt uns Kraft und verbirgt unter einem Haufen Schrott den Blick auf das Wesentliche. Schüttle sie ab! Reiß dich los! Verabschiede dich! Der Februar ist die Zeit des Jahres, in der wir diese Schritte besonders gut gehen können. Also: sei mutig, verschenke, entsorge, lass los, schaff Raum für Neues und schärfe deinen Blick für das Wesentliche!
Nach der Phase des Umschwungs und der Reinigung steht noch ein wichtiges Thema im Februar an. Das Leben steht kurz davor seine Kraft zu entfalten - doch, wie entfaltest du dich? Was ist dein Weg? Wer etwas erreichen möchte, braucht ein Ziel, eine Vision dessen, was sein soll. Wer los läuft ohne die Richtung zu kennen gelangt oftmals nicht an den Ort der Bestimmung. Daher ist es wichtig sich bewusst mit sich selbst auseinander zusetzen um herauszufinden, was man selbst wirklich möchte. Bin ich glücklich? Mache ich die Arbeit, die mir Spaß macht? Sind meine Ziele wirklich meine Ziele oder nicht eher die anderer? Laufe ich in die richtige Richtung oder wird es Zeit einen neuen Pfad einzuschlagen? Was fehlt mir zu meinem Glück? Welche Bedürfnisse habe ich? Finde deinen Weg und suche ihn nicht mit dem Verstand! Suche ihn in der tiefsten Tiefe deiner Selbst! Suche ihn mit dem Herzen! Suche ihn mit den Augen eines Kindes, die nicht von der Gesellschaft, Freunden und der Familie getrübt werden. Du wirst es fühlen, wenn du deinen Weg, deine Ziele gefunden hast - dein Herz wird es dir verraten. Und dann: Entscheide dich! In was möchtest du deine Energien investieren? Wofür möchtest du deine ganze Kraft einsetzten, wofür mit ganzem Herzen fechten? Der Februar unterstützt dich in diesem wichtigen Prozess. Die Energien des Frühlings, welche durch eine fröhliche Aufbruchstimmung und jugendlicher Kraft gekennzeichnet sind, werden dich dann auf deinem Weg optimal unterstützen.
Januar Energetische Veränderungen im Jahreskreis
Der Januar wurde in vergangenen Tagen Hartung, Hartmond, Schneemond oder auch Eismond genannt. Diese Namen verraten uns bereits einiges über seine Eigenschaften und Qualitäten. Auch wenn die dunkelsten Tage bereits nach Yule überstanden sind und die Sonne Stück für Stück an Macht gewinnt, gilt Hartung als kältester Monat des Jahres. Er wird von Frost, Schnee und Eis regiert. Der Januar wurde zudem "Thormonat" genannt, da er dem germanischen Gott Thor bzw. Donar geweiht war. Die heutige Bezeichnung "Januar" lässt sich vom römischen Gott Janus ableiten. Janus, welcher der Wächter der Tore und Übergänge ist, hat zwei Gesichter. Eines blickt in die innere, das andere in die äußere Welt.
Die Energien des Schneemondes basieren ebenfalls auf die Erneuerung der Natur im Inneren. Auch wenn es scheint, dass die äußere Welt still steht, vollziehen sich in der Tiefe der Erde Prozesse der Heilung und Erneuerung. Die Natur benötigt diese Phase, so wie wir Menschen den Schlaf. Die Verbindung mit dem Ort der Entstehung und Schöpfung ist die Grundlage, um mit der geistigen Ebene Kontakt aufzunehmen. Dort legen wir und die Natur den Grundstein zur Heilung sowie zur Transformation. Erst durch eine Erneuerung im Inneren kann diese auch nach außen dringen und sich dort auf der weltlichen Ebene manifestieren.
Um in der Lage zu sein diesen Grundstein legen zu können, benötigen wir Menschen Geduld. Und das Aufbringen dieser erforderlichen Geduld ist einer der Hauptaufgaben, die uns der Januar abverlangt. Wir warten sehnsüchtig auf den Frühling, doch im Eismond scheint sich einfach nicht zu bewegen. Die Natur benötigt jedoch ihren Winterschlaf - Stille, Dunkelheit, Kälte und Schnee- um dann gestärkt und kraftvoll neues Leben hervorzubringen. Einer Phase der Veränderung geht eine Phase des Stillstandes voran. Nichts bewegt sich - man möchte manchmal schreien! Aber diese Zeit ist wichtig. Wir müssen lernen dem Rhythmus des Seins zu lauschen, zunächst eine Wandlung im inneren zu vollziehen, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, und erst dann aktiv zu handeln. Überstürztes handeln führt selten zum erwünschten Ziel, sondern meistens ins Chaos. Der Januar lehrt uns die nötige Geduld aufzubringen und auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Wir müssen lernen, dass es Zeiten gibt, in denen wir nichts tun können und es besser ist die Zeit für sich arbeiten und die Natur machen zu lassen.
So ist der Schneemond der richtige Monat um sich wieder mit dem Rhythmus des Seins zu verbinden und mit seinem Inneren in Kontakt zu treten. Tauche ein in die Welt des Stillstandes und werde selber langsamer, spüre die Macht und die Kraft, die in dir selbst liegt. Gebe deine Kontrolle auf und überlasse dich den uralten Zyklen. Du kannst diesem Prozess nicht entrinnen, also lerne mit ihm zu schwimmen.
Juni Energetische Veränderungen im Jahreskreis
Die alten Namen des Junis lauten Johannismond, Rosenmond und Grasmond. Letzterer geht darauf zurück, dass unsere Ahnen zu dieser Zeit begannen das Heu auf den Feldern zu ernten. Die Bezeichnungen Brächet und Brachmond beziehen sich auf die Dreifelderwirtschaft, da die Menschen im sechsten Monat des Jahres begannen das brachliegende Feld zu bearbeiten. Der heutige Name Juni bezieht sich auf die römische Göttin der Gestirne und Familie: Juno.
Im Juni ist der Sommer endlich da. Die Bäume tragen ihr sattes grünes Gewand, welches von Blüten geziert wird. Die ersten reifen Erdbeeren erfreuen unseren Gaumen. Auf den Feldern gedeihen die Früchte der Arbeit. Im Juni regiert das Licht, welches die Nacht immer mehr verdrängt hat. Die Sommersonnenwende, welche meist am 21. Juni stattfindet, markiert den längsten Tag des Jahres. Obwohl das Licht zu diesem Zeitpunkt seine größte Macht erlangt hat, heißt es auch loszulassen, denn ab diesem Zeitpunkt wird die Dunkelheit wieder stärker und erobert Nacht für Nacht ein bisschen mehr Boden zurück. So heißt es im Grasmond zu wachsen und Verborgenes ans Licht zu bringen.
Der Juni ist geprägt vom Wachstum und so fordert und dieser Mond auf uns mit unserem eigenen Innerem Wachstum auseinander zusetzten. Wir Menschen wachsen jeden Tag, egal, ob wir wollen oder nicht. Und so gedeihen nicht nur unsere positiven, sondern auch unsere negativen Eigenschaften. Jede Handlung wirkt sich auf unser Selbst aus, nichts bleibt so wie es ist, Alles tanzt den ewigen Tanz der Spirale und wir tanzen unweigerlich mit. Wir können nicht verhindern, dass wir uns entwickeln, aber sehr wohl können wir beeinflussen, wie dies geschieht. So ist es unsere Aufgabe möglichst ideale Bedingungen zu schaffen, einen nährstoffreichen Boden, auf welchem wir gezielt die Eigenschaften und Fähigkeiten fördern können, die uns am Herzen liegen.
Eine der wichtigsten Grundlagen hierzu stellt die vollkommene Liebe zu sich selbst dar. Jeder Mensch ist etwas ganz besonderes. Und diesen Zauber machen nicht nur die guten, sondern auch die schlechten Eigenschaften aus. Unsere Macken gehören genau so zu uns wie unsere Vorzüge. Sich selbst zu lieben heißt sich so anzunehmen wie man ist, sich für nichts zu hassen, sich erlauben Fehler zu machen. Jeder Mensch macht Fehler, nur durch sie können wir wirklich lernen, Erfahrungen sammeln und später vielleicht bessere Entscheidungen treffen.
Glück und positives Wachstum fangen in uns selbst an. Wir müssen lernen uns selbst wertzuschätzen, uns zu achten, für uns zu sorgen, uns vollkommen zu lieben. Wer so mit sich selbst umgeht ist auch in der Lage auf andere Menschen offenen Herzens zuzugehen, seinen inneren Reichtum weiterzugeben und die persönlichen Bedürfnisse seiner Mitmenschen zu respektieren.
Es ist jedoch enorm wichtig, dass wir gleichmäßig wachsen. Ein Haus, welches auf Treibsand gebaut ist wird unweigerlich untergehen. So ist es auch mit uns Menschen, wenn wir uns lediglich auf einen Bereich unseres Daseins stürzen, zum Beispiel unsere Spiritualität, werden wir irgendwann innerlich zerbrechen. Was bringt es, wenn man die "Oberhexe" schlechthin ist, sich aber nicht selbst ernähren kann, weil man auf eine Ausbildung gepfiffen hat und keinen Job findet? Was bringt es, wenn man ein Workaholic ist, den ganzen Tag arbeitet und kein Privatleben, keine Familie, keine Freunde, keinen Lebensgefährten hat? Sicherlich können bestimmte gut ausgeprägte Bereiche die Unterentwicklung andere ausgleichen und jeder Mensch legt seine Prioritäten anders, aber dennoch ist dieses Ungleichgewicht eine wacklige Basis, die auf Dauer leicht kippen kann. Gibt es in deinem Leben Bereiche die du vernachlässigst und dies im Grunde innerlich bedauerst? Hast du das Gefühl, dass dir etwas in einem Bereich fehlt? Lebst du deine Talente aus? Der Juni fordert uns auf uns mit genau diesen Bereichen unseres Seins auseinander zusetzten, ihnen Raum und Zeit zu schenken. Los, worauf wartest du noch?
Schon im Februar haben wir festgestellt, dass es Dinge gibt, die uns belasten, die wir unsinniger Weise mit uns herumschleppen, obwohl wir sie gar nicht (mehr) benötigen. Der Grasmond unterstützt uns dabei genau diese Bereiche ausfindig zu machen. Er fordert uns auf uns selbst und unser Leben kritisch unter die Lupe zu nehmen und das ans Licht zu bringen, was wir so feinsäuberlich verborgen halten. Was unterstützt dein eigenes Wachstum nicht (mehr)? Was behindert dich? Was schränkt dich ein? Welche Menschen tun dir nicht gut? Ich weiß, dass es ziemlich schwer sein kann mit sich selbst ehrlich zu sein und der Wahrheit ins Auge zu sehen. Es kann durchaus unangenehm sein, was dort alles zu Tage kommt. Aber wovor haben wir eigentlich Angst? Davor, dass wir etwas verändern müssten? Vor dem großen Unbekannten, das sich hinter der Tür verbirgt? Und noch mal, wovor haben wir eigentlich Angst? Wenn wir so weiter machen und uns selbst nicht entwickeln, uns wie in einem Käfig fühlen, etwas vermissen, ein Loch in uns spüren - was kann da denn bitte noch schlimmer werden? Und wie uns die Natur im April gezeigt hat haben wir doch Zeit! Wir müssen und sollen ja nichts überstürzen. Wir können uns die Zeit nehmen, die wir brauchen, Schritt für Schritt in unserem eigenen Tempo zu gehen, mal eine Verschnaufpause einlegen um dann wieder weiter unserem Ziel entgegen zu gehen. Sich selbst zu lieben hat auch sehr viel damit zutun ehrlich zu sich selbst zu sein. Alles im Leben verändert sich, vielleicht ist es auch an der Zeit, dass du etwas veränderst?
Mai Energetische Veränderungen im Jahreskreis
Die alten Namen des Mai lauten unter anderem Weidemonat und Winnemonat. Diese leiten sich davon ab, dass zu dieser Zeit unsere Ahnen das Vieh auf die Weiden brachten. Die Bezeichnung Wonnemonat ist uns allen geläufig. Sie steht für die Schönheit des Monats und die Liebe. Der heutige Name Mai stammt ursprünglich aus dem Germanischen und bedeutet soviel wie "jung".
So feiert die Natur im Mai sich selbst und das junge Leben. Und seine Schönheit offenbart sich uns im Wonnemonat überall. Das zarte Grün der Bäume wird immer kräftiger, bunte Blumen säumen die Wegränder, Insekten summen ihr Lied, alles duftet so wundervoll und verliebte Pärchen turteln verträumt miteinander. Vögel bauen ihre Nester und Jungtiere werden geboren. Der harte Winter ist vergessen, vorbei die Zeit der Rückschläge, Leben, ja Leben! Im Mai regiert fröhliches Gelächter, Fruchtbarkeit und die Liebe zum göttlichen Leben in all seinen Formen und Farben.
So fordert uns der Mai auf diese Pracht mit allen Sinnen zu genießen und zu erkunden. Sauge den betörenden Duft der Blumen auf, spüre die Frühlingssonne auf deiner Haut, lausche dem Gesang der Vögel, sehe die Farbenpracht und koste von den ersten Kräutern. Nimm alles ganz bewusst wahr, lass dir Zeit und achte auf die kleinen Dinge. Öffne deine Augen und sieh wirklich hin - verschließe dich nicht und öffne dich deinen Bedürfnissen. Tanze, lache, singe und schreie wie es dir beliebt ohne auf die Regeln sowie Normen der Gesellschaft zu achten. Und siehe auch, was dir nicht gut tut. Gibt es jemanden, den du nicht riechen kannst? Stellen sich dir beim Anblick von etwas die Nackenhaare auf? Fühlst du dich auf deiner Arbeit wie in einem Käfig? Nimm alles ganz bewusst war und lass die Lebensfreude nicht zu kurz kommen.
Der Wonnemonat feiert die Lust am Leben und er möchte mit uns gemeinsam feiern. Es möchte unbeschwert mit uns tanzen und verborgene Bedürfnisse stillen. Der Mai ist von Leidenschaft geprägt und die sollen wir nun gefälligst auch ausleben! Der Wonnemonat feiert aber nicht nur die Lust auf Leben, nein er feiert auch die Lust auf die Lust! Fruchtbarkeit und Sexualität sind wichtige Aspekte des Mai. Lustvolle Ekstasen, Leidenschaft, Hingabe, Sex - das ist es, was dieser Monat will. Sex ist nicht nur etwas schönes, es ist auch ein heiliger Akt der uns mit dem Leben verbindet. Denn nur aus der Verbindung von Mann und Frau kann das überwältigende Wunder Leben entstehen. Der Wonnemonat möchte uns auffordern unserer wilden Leidenschaft Raum zu gewähren, sie ohne Einschränkungen und Hemmungen auszuleben.
Worauf wartest du noch? Feire mit dem Mai und tanze den Tanz der Tänze!
März Energetische Veränderungen im Jahreskreis
Die alten Namen des März lauten Frühlingsmond, Lenz oder auch Lenzing. Letztere nehmen Bezug auf dem Wortstamm "Länge", was an Hinweis auf die in diesem Monat länger werdenden Tage sein kann. Der heute gebräuchliche Begriff März leitet sich vom römischen Kriegsgott Marsab. Für die Römer war dieser Monat etwas ganz besonderes, und so begannen mit ihm der altrömische Kalender aber auch die Feldzüge.
Der Frühlingsmond verkörpert unter anderem die kämpferischen Aspekte der Natur. Der Frühling ist auf dem Vormarsch und besiegt zusehends den Winter, welcher seine Vorherschafft noch nicht ganz aufgeben will. Die Zeit des Umbruchs ist endlich nach einer langen Zeit der Ruhe und Stille gekommen. Stiegen die Lebenskräfte im Februar noch langsam empor haben sie nun an Macht gewonnen. Sie sind bereit an die Oberfläche empor zutreten - und dann ist es soweit. Ungestüm brechen sie sich ihre Bahnen empor zum Licht! Die ersten Knospen öffnen sich, zarte Triebe wagen sich heraus, Haselnuss und Weide blühen, Krokusse, Buschwindröschen und Schlüsselblumen verzaubern das Land. Farben! Leben! Ja, es ist wieder da -noch zerbrechlich und zart, doch voller Kraft und Tatendrang.
Und mit einem Mal siegt im März das Licht über die Dunkelheit. Zur Frühlings- Tag- und Nachtgleiche (meistens am 21.03) sind sowohl Tag als auch Nacht gleich lang. Ab dem nächsten Tag übernimmt das Licht wieder seine Herschafft und verdrängt die Dunkelheit zunehmend. Die helle Jahreshälfte hat begonnen.
Der Frühlingsmond fordert uns auf nun zur Tat zu schreiten. Erneuerten wir im Januar unsere Kräfte und schmiedeten im Februar neue Pläne wird es nun im März Zeit diese umzusetzen. Unsere Visionen und Träume sind nun bereit, um zur materiellen Realität zu werden. Lenzing unterstützt uns auf diesem Weg und die tanzende Lebensenergie schenkt uns die nötige Kraft. Beginne im März damit deine Pläne und Ideen umzusetzen. Mach dich bereit Neues zu schaffen. Sei mutig und gehe den ersten Schritt! Dein Marschgepäck ist leicht, da du im Februar dich von unnötigen Lasten gereinigt hast. Du kennst deine Ziele - organisiere nun deine Reise! Überlege dir noch einmal, welches Projekt du zunächst in Angriff nehmen möchtest. Egal ob kurz- oder langfristiger Natur - alles ist erlaubt! Weißt du wo dein Weg dich zunächst führen soll? Klasse! Dann überlege dir was du brauchst, was dich unterstützen kann und organisiere alles was du brauchst - aber überlade dich nicht gleich wieder. Und nun? Worauf wartest du? Es ist Zeit loszumarschieren!
Im März hast du nun aus symbolischer Sicht einen Samen in den Schoß unserer Mutter gepflanzt, indem du begonnen hast deine Ziele zu realisieren. Doch was geschieht wenn der Samen aufgeht und wie durch ein Wunder ein zartes Pflänzlein sprießt? Was, wenn deine Ziele beginnen langsam greifbare Formen anzunehmen? Du musst für Nahrum sorgen! Unterschätze nicht die Wichtigkeit von Nahrung sowohl für das Pflänzchen als auch für deine Projekte und Ideen. Wer nichts zu essen bekommt stirbt, und je gesünder sowie besser die Nahrung ist, desto Kräftiger wird man auch. Der Frühlingsmond lehrt uns wie wichtig es ist für die richtige Nahrung zu sorgen. Im übertragenen Sinne bedeutet das für deine Ziele, dass du herausfinden musst, was deine Ziele nährt, was sie unterstützt und fördert. Um Nahrung aufnehmen zu können benötigt dein Pflänzchen jedoch auch Wurzeln, starke Wurzeln, die es fest im Erdreich verankern, gesunde Wurzeln, die die Nahrung aufnehmen. Sorge daher dafür, dass auch deine Ziele Wurzeln bilden und suche nach Aspekten, welche die Anbindungen zu ihrer ursprünglichen Quelle stärken. Es gibt aber auch Schädlinge, die das kleine Pflänzlein befallen können. Frage dich also, wer oder was deinen Zielen schadet. Was raubt dir die Kraft und nimmt dir die Lebenslust? Und wenn du die Antworten auf diese Fragen kennst ist es an der Zeit wieder zur Tat zu schreiten. Werde aktiv! Stärke das Positive und versuche das Negative zu minimieren, ihm die Grundlage zu entziehen. Achte bei all deinen Handlungen jedoch darauf, dass sowohl Seele, Geist als auch Körper gemeinsam wachsen müssen und ein Gleichgewicht vorherrscht.
Pagan Hexen und Heidentum
Pagan stammt vom latainischen "paganus" = "zum Dorf gehörig" ab. In der Spätantike wurde daraus ein Synonym für "heidnisch, Heide".

die Bezeichnung Pagan bezieht sich auf den alten Gott Pan,

Ihr wisst schon diesen lustigen Kerl mit den Hörner,
der Flöte und den Hufen. Welcher im christlichen Kontext auch öfters mal
als Gestaltgeber des Wiedersachers also Satan herhalten muss.

Und dem auch ein recht starkes und nicht grade platonisches Interesse an
menschlichen Weiber sowie geistigen Getränken nachgesagt wird.

Somit steht Pagan bzw Paganist als Sammelbegriff für Menschen
die den vorchristlichen Glaubenssystem und Götterwelten zugeneigt sind.

Oftmal verbinden sich diese dabei dann auch, so kann es Beispielsweise durchaus auch vorkommen
das sich hier keltischen Vorstellungen mit den überlieferungen der Indianer vermischen,
oder alt grichische mit asiatischen oder afrikanischen. (Stichwort Voodoo)

Pagane Menschen sind von daher zumindest nach meinem Verständnis
meistens eher Multikuturell eingestellt und auch sehr Umweltbewusst.

Diese Umweltbewusstseit rührt daraus, das die oben angeführten
Glaubenssysteme durch die Bank weg, alles in der Welt, egal ob Stein, Tier
oder Pflanze als Beseelt ansehen. Sowie aus der Überzeugung das alles
und jedes irgendwie und irgendwo miteinander verbunden und verwoben ist.

Allerdings musste ich grade in den letzten zwei Jahren leider öfters mal die
Feststellung machen, das es durchaus solche gibt welche sich Pagan nennen,
die sich auf das Recht des Stärkeren, die Reinheit der Rasse bzw. die
Überlegenheit der Ihren beziehen.
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